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raiders.ch-skiteam :: Zinal Freeride, Yes! :: März 2009R.I.P Shane Mcconkey UPDATEMittlerweile sind neue Vermutungen aufgetaucht, wie es zu diesem schrecklichen Unfall gekommen sein könnte.
Auf » http://www.theadventurelife.org ist zu lesen, dass Shane McConkey und J.T. Holmes zusammen mit Scott Gaffney von MSP in den italienischen Dolomiten unterwegs waren, um den perfekten Spot für einen "double ski-BASE jump" zu finden. McConkey und Holmes hatten sich ein Cliff ausgesucht, welches McConkey bereits am Tag zuvor gesprungen war. Holmes sprang als erster, dicht gefolgt von McConkey. Scott Gaffney meint, Shane hätte nach seinem Double Backflip Probleme bekommen und sei in eine Spirale geraten, wodurch er seinen Flug nicht mehr kontrollieren konnte. Holmes, welcher kurz vor McConkeys Aufprall gelandet war, schaute sich zusammen mit Gaffney das Filmmaterial nach dem Unfall an, um herauszufinden, wie es dazu kommen konnte. Es war schwer zu erkennen und deshalb bleibt das Ganze blosse Spekulation, aber es sieht danach aus, dass McConkey nicht beide Skis abwerfen konnte, wie er es üblicherweise tut. Währenddem er versuchte, den zweiten Ski zu lösen fiel er die ganze Zeit kopfüber und somit sein Ski oberhalb von ihm, was zu ihn in eine Spirale brachte. Auf den Aufnahmen sah es so aus, als wollte McConkey seinen Hilfsschirm öffnen. Allerdings schien er nicht zur Reissleine heran zu kommen. Bereits vor dem Sprung hatte er darüber geklagt, sein Wingsuite wäre sehr eng, was der Grund dafür sein könnte, dass er nicht an die Reissleine heran kam.
 Shane's Route vom Tag vor seinem tragischen Tod.
 "Keine Ahnung was mit dieser Saison los ist. Nachdem sich die Freeski-Welt schon von dem 19 Jährigen Armada Fahrer Travis Steeger und dem Oesterreicher Rainer Laa verabschieden musste. be save out there Dave" Ich kann Dave nur zustimmen, was diese Saison anbelangt. Aber es sind nicht nur diese grossen Namen, welche diesen Winter ihr Leben lassen mussten. Die Zahl der Toten, die unsere Berge die letzten Monate gefordert haben, ist sehr gross. Die grossen Schneefälle und wohl auch ein wenig Übermut haben ihren Tribut gezollt. Dies trübt etwas meine Freude über die grossen Schneemassen. In diesem Sinne: Take care out there! Your life's unique! Joël »
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Durchschnitts-Rating: 4
Zinal Freeride, YES!So lautet der Titel auf der » Webseite des Freeride Contests im malerischen Val d’Anniviers. (Das ist gleich nach dem Röschtigraben im Wallis!)
 (Auch die Bündner lieben das Val d'Anniviers!)
Und man konnte einfach nur noch YES sagen, denn die lockere
Organisation, viele gute Rider, schönes Frühlingswetter und ein super Terrain
machten den Event perfekt. Obwohl der Schnee bei einer Skala von 0(Bruchharsch)
bis 10(Champagne Powder) eher im unteren Bereich lag, gaben alle Ihr Bestes und
zeigten harte Lines. Allen voran » Fabien Guenot aus Frankreich, welcher am
letzten Wochenende eher nach Verbier gepasst hätte…
Am Samstag starteten ca. 200(!) Freerider in der Qualifikation, welche an vier kurzen, anspruchsvollen Hängen direkt im Skigebiet ausgetragen wurde. Dabei konnte man selber auswählen, in welcher Reihenfolge man die Runs im Zeitfenster von 10.00 bis 15.00 Uhr absolvieren wollte. Da so viele Fahrer unterwegs waren, gab es am Schluss zum Teil Engpässe. Was aber nicht so tragisch war, da einfach die besten drei Runs zusammengezählt wurden. Um 18.00 Uhr ging es gleich weiter mit der Bekanntgabe der Finalisten und mit dem berüchtigten FireGap beim Pub. Das FireGap gumpen dauerte zwei Stunden, wobei die Zuschauer eher Stürze mochten, als technische Tricks. Nach einer leckeren Käseschnitte hatte ich Mühe meinen Bauch über das Gap zu bringen, deshalb beliess ich bei zwei Sprüngen, denn ich wollte am Sonntag auch noch Skifahren…
Gleich um acht(leider ein bisschen zu früh) kamen die Freeskimusikhelden Kya Bamba ans Mischpult und versuchten die kalte Luft aufzuheizen. Teilweise gelang das auch, Indoor wäre die ganze Angelegenheit trotzdem wesentlich mehr abgegangen.

Am Sonntag ging es dann um 10.00 Uhr los mit dem Finalbriefing, mit dabei waren 15 Skifahrer, 10 Snowboarder, 3 Telemarker und 3 Frauen. Alle anderen Rider testeten noch alle nächstjährigen Freeride-, und Freestylelatten der angesagtesten Brands gleich bei der Mittelstation.Nach dem Briefing gingen alle Finalteilnehmer gemeinsam das Face anschauen, welches neben der Piste Richtung Grimentz lag. Jeder versuchte sich eine heisse Line auszusuchen und sich zu merken. Ich spekulierte darauf, dass die Sonnenseite weich und der Schnee dort sulzig wird. Deshalb wählte ich meine Linie in der Ausrichtung Nord-Ost. Um halb 12 ging es los mit Ladies, danach Snowboard, Telemark und die Skifahrer. Einerseits war ich ziemlich nervös, anderseits ziemlich relaxed, da ich meine Linie kannte.
 (Fabien and a happy hippie)
Dann legte ich einfach los und fuhr meine Linie durch, ohne Stocker und mit sauberen Landungen. Obwohl der Schnee beschissen war. Richtig beschissen. Deshalb war ich auch ziemlich gestoked als ich heil unten bei der Piste ankam. Nach mir kamen dann nochmals 11 Skifahrer, von welchen ich zum Teil mehr erwartet hätte. Die letzten Fünf, zeigten aber definitiv was Sie drauf haben. Vor allem Viktor
Asander und Fabien Guenot. Auch Laurent Chuard überzeugte mich sehr.
 (Türkis: 1. Fabien Gelb: 2. Viktor Violett: 3. Rolfo)
Nach dem Finalrun gab es dann beim Testvillage ein wohlverdientes Barbeque für alle Rider. Und eine Stunde später gleich die Rangverkündigung, bei welcher man
merkte, dass die Ehre wichtiger ist, als fette Preise. Bei den Skifahrern gewann Fabien Guenot, vor Viktor Asander und vor – mir!
 (Viktor and me)
Anscheinend hat mein Run nicht nur mir, sondern auch den Judges gefallen, was mich noch mehr gestoked hat!

Eins weiss ich, nächstes Jahr werde ich definitiv wieder in Zinal
starten, denn so viele gute Leute und eine gemütliche Atmosphäre, sind sonst
selten bei einem Contest zu finden!
Gruz » Rolfobolfo
PS: DANKE ANS RAIDERS-TEAM FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG! »
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